EU-Kommission beauftragt Forscherteam der Fachhochschule Münster
„Der Gewinn des Projektes basiert auf einer an unserer Hochschule seit 1998 entwickelten Kernkompetenz im Wissenschaftsmarketing", kommentiert Baaken die erfolgreiche Bewerbung.
„Innerhalb des Bologna-Prozesses hat die Europäische Kommission erkannt, dass Hochschulen künftig eine wesentliche Rolle in der Gesamtstrategie der Europäischen Union und bei der Gestaltung des Wachstums und des sozialen Zusammenhalts spielen werden", begründet Peter Bauer von der Kommission die Ausschreibung des Wettbewerbs.
Nach mehreren Diskussionsforen in Brüssel hat das Gremium beschlossen, eine Studie in Auftrag zu geben, die ein umfassendes Verständnis für Wissenschafts-Wirtschafts-Kooperationen in Europa ermöglicht, so Bauer weiter. Diese wird nun vom Science-Marketing-Team der FH Münster durchgeführt. Die Untersuchung berücksichtigt Faktoren, die Kooperationen fördern oder einschränken. Diese werden länderspezifisch identifiziert, analysiert und beschrieben. So soll die aktuelle Gesamtsituation erfasst und die Motivation für Kooperationen mit dem privaten oder öffentlichen Sektor besser veranschaulicht werden.
Konkret wird das Forscherteam der Fachhochschule Münster dazu eine Erhebung in den 3500 Hochschulen aller 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union in allen 23 Amtssprachen der EU durchführen. Das Projekt, das vier Konsortiumspartner aus Europa im Unterauftrag einbezieht, hat eine Laufzeit von 14 Monaten und ein Volumen von rund 200.000 Euro.
„Das Ergebnis dieser Studie wird die künftige Ausgestaltung europäischer Maßnahmen für Wissenschafts-Wirtschafts-Kooperationen bestimmen", ist sich Projektmanager Todd Davey von der Fachhochschule Münster sicher.


