30.08.2010
In den letzten zwei Jahren erstellte die "Reflexionsgruppe Horizont 2020-2030" eine Analyse zur Zukunft der Europäischen Union. Das Gremium ist Ende 2007 als unabhängige Gruppe vom Europäischen Rat eingesetzt worden und befasste sich mit den Herausforderungen der nächsten zwanzig Jahre, die sich für die EU in den ökologischer, politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht abzeichnen. Die Reflexionsgruppe hat dem Europäischen Ratspräsidenten, Herman Van Rompuy, nun ihren Abschlussbericht übergeben.
In dem Bericht heisst es: Die „Ergebnisse sind weder für die Union noch für ihre Bürger beruhigend".
Der Bericht befasst sich mit den Kernfragen: "Wird es der EU gelingen, ihren Wohlstand in dieser Welt, die sich im steten Wandel befindet, zu erhalten und zu mehren? Wird sie in der Lage sein, die Werte und Interessen Europas zur Geltung zu bringen und zu verteidigen?"
Festgestellt wird, dass Europa an einem historischen Wendepunkt steht und Herausforderungen nur bewältigt werden können, "wenn wir alle - Politiker wie Bürger, Arbeitgeber wie Arbeitnehmer - in der Lage sind, im Interesse eines neuen gemeinsamen Ziels, das von den Erfordernissen der Gegenwart bestimmt wird, an einem Strang zu ziehen."
Der Bericht regt unter anderem an eine "Reform der Finanzinstitute", die Wahrnehmung des Humankapitals als "entscheidendes strategisches Instrument für den Erfolg in der Weltwirtschaft" sowie die "Fertigung und Vollendung des Binnenmarkts" in Verbindung mit einer "engeren Koordinierung der Steuerpolitik".
Mitglieder der Reflexionsgruppe Horizont 2020-2030 sind:
Vorsitzender: Felipe González Márquez (ehemaliger spanischer Ministerpräsident)
Vizevorsitzende: Vaira Vike-Freiberga (ehemalige Präsidentin Lettlands)
Jorma Ollila (früherer Vorstandschef von Nokia)
Lykke Friis (zum Zeitpunkt der Ernennung Prorektorin der Universität Kopenhagen, Ende November 2009 aus der Gruppe ausgeschieden, seither in Dänemark Ministerin für Klima- und Energiefragen)
Rem Koolhaas (niederländischer Architekt und Städteplaner)
Richard Lambert (Hauptgeschäftsführer des britischen Industrieverbandes CBI und ehemaliger Herausgeber der Financial Times)
Mario Monti (ehemaliger italienischer EU-Kommissar für Wettbewerb)
Rainer Münz (österreichischer Ökonom und Experte für Migration und demographische Entwicklung)
Kalypso Nicolaïdis (Professorin griechisch-französischer Nationalität für internationale Beziehungen an der Universität Oxford)
Nicole Notat (ehemalige Führerin der französischen Gewerkschaft CFDT)
Wolfgang Schuster (Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart)
Lech Wałęsa (ehemaliger Führer der polnischen Gewerkschaft und Politikbewegung Solidarność und ehemaliger polnischer Präsident)
Der Bericht der Reflexionsgruppe über die Zukunft der EU kann als pdf-Dokument heruntergeladen werden oder hier kostenfrei beim europe direct Informationszentrum Steinfurt angefordert werden.
PROJEKT EUROPA 2030: Herausforderungen und Chancen
In dem Bericht heisst es: Die „Ergebnisse sind weder für die Union noch für ihre Bürger beruhigend".
Der Bericht befasst sich mit den Kernfragen: "Wird es der EU gelingen, ihren Wohlstand in dieser Welt, die sich im steten Wandel befindet, zu erhalten und zu mehren? Wird sie in der Lage sein, die Werte und Interessen Europas zur Geltung zu bringen und zu verteidigen?"
Festgestellt wird, dass Europa an einem historischen Wendepunkt steht und Herausforderungen nur bewältigt werden können, "wenn wir alle - Politiker wie Bürger, Arbeitgeber wie Arbeitnehmer - in der Lage sind, im Interesse eines neuen gemeinsamen Ziels, das von den Erfordernissen der Gegenwart bestimmt wird, an einem Strang zu ziehen."
Der Bericht regt unter anderem an eine "Reform der Finanzinstitute", die Wahrnehmung des Humankapitals als "entscheidendes strategisches Instrument für den Erfolg in der Weltwirtschaft" sowie die "Fertigung und Vollendung des Binnenmarkts" in Verbindung mit einer "engeren Koordinierung der Steuerpolitik".
Mitglieder der Reflexionsgruppe Horizont 2020-2030 sind:
Vorsitzender: Felipe González Márquez (ehemaliger spanischer Ministerpräsident)
Vizevorsitzende: Vaira Vike-Freiberga (ehemalige Präsidentin Lettlands)
Jorma Ollila (früherer Vorstandschef von Nokia)
Lykke Friis (zum Zeitpunkt der Ernennung Prorektorin der Universität Kopenhagen, Ende November 2009 aus der Gruppe ausgeschieden, seither in Dänemark Ministerin für Klima- und Energiefragen)
Rem Koolhaas (niederländischer Architekt und Städteplaner)
Richard Lambert (Hauptgeschäftsführer des britischen Industrieverbandes CBI und ehemaliger Herausgeber der Financial Times)
Mario Monti (ehemaliger italienischer EU-Kommissar für Wettbewerb)
Rainer Münz (österreichischer Ökonom und Experte für Migration und demographische Entwicklung)
Kalypso Nicolaïdis (Professorin griechisch-französischer Nationalität für internationale Beziehungen an der Universität Oxford)
Nicole Notat (ehemalige Führerin der französischen Gewerkschaft CFDT)
Wolfgang Schuster (Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart)
Lech Wałęsa (ehemaliger Führer der polnischen Gewerkschaft und Politikbewegung Solidarność und ehemaliger polnischer Präsident)
Der Bericht der Reflexionsgruppe über die Zukunft der EU kann als pdf-Dokument heruntergeladen werden oder hier kostenfrei beim europe direct Informationszentrum Steinfurt angefordert werden.
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